JerusalemThis is a featured page

Die Klagemauer - im Hintergrund der FelsendomDie Geschichte Jerusalems ist eine Geschichte von Kriegen mit Siegen und Niederlagen. Die Liste der Völker, die um Jerusalem gekämpft haben, ist lang: Assyrer, Ägypter, Babylonier, Griechen, Römer, Perser, Araber, Kreuzfahrer, Tartaren, Türken, Bri­ten, Jordanier. Durch alle Zerstörungen und Kriege hindurch ist diese Stadt bis heute bestehen geblieben. Und sie hat eine große Zukunft, da Gott sich Jerusalem auserwählt hat. Im Juni1967 wurde Jerusalem im Gefolge eines Krieges wiedervereinigt, in dem die Jordanier versucht hatten, den Westteil der Stadt zu erobern. Das jüdische Viertel der Altstadt, das unter jordanischer Herrschaft zerstört worden war, wurde wieder aufgebaut, und israelische Bürger können wieder ihre heiligen Stätten besuchen, was ihnen in den Jahren 1948 - 1967 verwehrt war. In der prophetischen Gesamtschau der Schrift nimmt die Stadt Jerusalem im Zusammenhang mit der Erlösung Israels einen gro­ßen Raum ein. Schon deshalb lässt sie sich aus biblischer Sicht nicht ignorieren oder in ihrer Rangordnung den Städten der Welt gleichstellen. Die Weltpolitik und Heilsgeschichte Gottes ist nicht orientiert an Washington, Moskau, Tokio oder Berlin, sondern allein an seiner heiligen Stadt Jerusalem, die einmal Anbetungszentrum der Welt sein wird: Mi4,2: ,, viele Nationen werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg des HERRN und zum Haus des Gottes Jakobs, dass er uns aufgrund seiner Wege belehre! Und wir wollen auf seinen Pfaden gehen. Denn von Zion wird Weisung ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem."

Jerusalem ist nach Mt5,35 (vgl. a. Ps48,3) ,,die Stadt des großen Königs", also des Messias. Sie wird im Alten und Neuen Testament 818 mal namentlich genannt. Schon das zeigt die Bedeutungsschwere die­ser Stadt. Wie keine andere Stadt war Jerusalem über die Jahrtausende heftig umkämpft, von anderen Völkern belagert und eingenommen. Über sie sagt einmal der Psalmsänger, rückschauend auf das babylonische Exil des Volkes Israel: ,,Wenn ich dich vergesse1 Jeru­salem:, so werde ich vergessen meine Rechte- Es klebe meine Zunge an meinem Gaumen, wenn ich deiner nicht gedenke wenn ich Jerusalem nicht zu meiner höchsten Freude erhebe." (Ps 137,5 u.6) Die Bedeutung des Namens ist nicht ganz sicher. Einige geben sie mit „Gründung des Friedens“ an, andere mit „Friedensbesitz“. Die Geschichte dieser Stadt ist leider alles andere als friedlich. Aber Hag2,9 hält daran fest, dass diese Verheißung erfüllt werden wird: „Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.“, was zweifellos auf Jerusalem bezogen ist. Der Name wird erstmals in Jos10,1 erwähnt, als Adoni-Zedek König war, bevor Israel überhaupt irgendeinen Bezug zu dieser Stadt hatte und bevor David die Stadt in Besitz nahm 2Sam5,6-9. Möglicherweise haben die Kanaaniter diesen Namen der Stadt gegeben. Sie wurde also auch Jebus genannt (Ri19,10). Offensichtlich wird sie in Ps76,2 symbolisch „Salem“ = Frieden genannt oder auch Ariel in Jes29,1,2,Jes29,7 „der Löwe Gottes“; in Jes52,1 wie in Mt4,5 und Mt27,53 „Die heilige Stadt“. In ihr wurde der Tempel gebaut und der Berg Zion ist ein Teil der Stadt. Er machte Jerusalem charakteristisch zu einem Ort des Segens auf der Erde, so wie er es auch in Zukunft wieder sein wird, wenn Israel wieder hergestellt sein wird.

Auf den Tell Amarna Tafeln taucht Jerusalem einige Male als u-ru-sa-lim auf, dessen Bedeutung wahrscheinlich wirklich "die Stadt des Friedens” ist. Bei den sogenannten Amarna-Briefen (auch Amarna-Archiv) handelt es sich um einen umfangreichen Fund an Tontafeln in babylonischer Keilschrift des Palastarchives des Pharao Echnaton aus seiner Residenz Achet-Aton, dem Tell el Amarna in Ägypten.

Jerusalem wird zuerst z.Zt. Abrahams Salem - »Friede« - genannt in 1Mo14,18: ,,Und Melchisedek, König von Salem, brach­te Brot und Wein heraus; und er war Priester Gottes, des Höchsten. ,, Diese Begegnung zwischen Abraham und Melchisedek fand vor nicht ganz 4000 Jahren statt. 1000 Jahre später machte David Jerusalem., zu dieser Zeit eine Jebusiterstadt Ri19,10, zur Hauptstadt seines Königreiches und zum religiösen Zentrum des jüdischen Volkes (2Sam 5,7-10). Jerusalem wurde den Jebusitern abgenommen und die Stadt niedergebrannt Ri1,8, aber die Jebusiter wurden nicht alle hinausgetrieben. Einige bewohnten noch einen Teil Jerusalems, den man die Burg nannte, als Davids Herrschaft über alle Stämme begann. Diese Festung wurde eingenommen und Jerusalem wurde die königliche Stadt. Aber das mit ihr zusammenhängende großae Interesse erwuchs daraus, dass sie einerseits von Gott erwählt war, andererseits jedoch der Ort war, an dem Gottes Tempel stehen sollte und die Barmherzigkeit im Gericht triumphieren sollte. Etwa 40 Jahre späterer baute sein Sohn Salomo den Tempel (1Kön 6; 2Chr3,1) und verwandelte die Stadt in die blühende Hauptstadt. eines Reiches, das vom Euphrat bis Ägypten reichte.

Nach der Teilung des Königreiches wurde Jerusalem die Hauptstadt Judas. Sie wurde mehrere Male geplündert und 588 v.Chr. wurden der Tempel und die Stadt durch den König von Babylon zerstört. 536 v.Chr., nach 70 Jahren (von 606 v.Chr. zur Zeit der ersten Gefangenschaft Jer25,11; Jer25,12; Jer29,10), ließ Cyrus die erklären, dass Gott ihn beauftragt habe Ihm ein Haus in Jerusalem zu bauen.und die Gefangenen deshalb zurückkehren durften. 455 v.Chr. wurde Nehemia der Auftrag erteilt, die Stadt wieder aufzubauen. Sie existierte unter häufig wechselnder Herrschaft bis zur Zeit Jesu, als sie Teil des römischen Imperiums wurde.
Der herodianische Tempel

Bild rechts: Ein Modell des herodianischen oder zweiten Tempels.
Quelle: www.ebibleteacher.com


Der jüdische Aufstand gegen Rom brach im Jahre 66 n.Chr. aus, nachdem die römische Herrschaft nach Herodes' Tod an Härte zugenommen hatte. Für einige Jahre konnte Jerusalem die römische Fremdherrschaft abschütteln, bis die römischen Legionen unter Titus im Jahre 70 n. Chr. die Stadt eroberten und den Tempel zerstörten. Noch einmal 132 und 135 n.Chr. kam es zum re­ligiösen Aufbäumen der Eiferer unter Simon Bar-Kochba, dem ,,Sternensohn". Die jüdischen Rebellen bemächtigten sich kurz­fristig der umstrittenen Hauptstadt. Jedoch war die Auslöschung jüdischer Präsenz im Heiligen Land nunmehr besiegelt. Die Stadt lag lange in Trümmern, aber 136 n.Chr. wurde sie von Kaiser Hadrian wieder aufgebaut und Aelia Capitolina genannt. Dem Gott Jupiter wurde ein Tempel am Standort des jüdischen Tempels errichtet. Jedem Hebräer war es bei Todeststrafe verboten, Jerusalem zu betreten, das in Aelia Capitolina umbenannt wurde. Judäa hieß von nun an Palästina. Lediglich der westliche Festungswall, die heutige Klagemauer, am Fuße des Moria-Hügels blieb übrig. Im nördlichen Galiläa hatte sich ei­ne kleine Gemeinde frommer Talmudisten erhalten. Doch die Masse des Judentums wurde in alle Winde zerstreut. Es begann der schmerzliche Irrweg durch Exil und Diaspora. Jedoch ab dem 4. Jahrh. wurde den Juden einmal im Jahr gestattet, Jerusalem zu betreten. Kaiser Constantin zerstörte nach seiner Konvertierung den heidnischen Tempel in der Stadt. Im Jahr 614 n.Chr. wurde Jerusalem von den Persern eingenommen und geplündert. 628 n.Chr. wurde sie von Heraklius zurück erobert. Danach fiel die Stadt in die Hände der Türken. Im Jahr 1099 wurde sie von den Kreuzrittern eingenommen und wieder von Saladin zurückerobert. 1219 wurde Jerusalem an die Christen abgetreten, in der Folgezeit aber von den Tartaren eingenommen. 1277 wurde sie nominell dem Königreich Sizilien einverleibt. 1517 kam sie unter die Herrschaft von Ottoman Sultan und wurde Teil des türkischen Reiches. Jerusalem wurde ununterbrochen über dreißig Mal belagert und selbst in den Händen der Juden ist die Zeit der Verwüstungen noch nicht vorüber.

Die Bibel beschreibt die wunderschöne Lage Jerusalems. Die Stadt liegt 790 m über dem Meeresspiegel und die Berge um sie herum dienen ihrer Sicherheit (Ps125,2; Klagelieder2,15). Zwischen den Bergen und der Stadt sind auf drei Seiten Täler. Im Osten ist es das Tal Kidron oder Joschafat (Joel4,2; Joel4,12). In westlicher Richtung liegt das Tal Gihon (1Kö1,33; 1Kö1,38; 1Kö1,45; 2Chr32,30; 2Chr33,14). Und im Süden das Tal Hinnom (Jos15,8). Der Ölberg liegt im Osten. Von dort hatte man den besten Blick auf Jerusalem. In südwestlicher Richtung liegt der Berg des Verderbens (2Kö23,13) der so genannt wird, weil auf ihm König Salomo den heidnischen Göttern Altäre gebaut hatte. Im Süden liegt der „Berg des bösen Rates“, wo Kaiphas eine Villa gehabt haben und in der die Kreuzigung Christi beschlossen worden sein soll. Aber dieser und viele andere Namen verschiedener Orte und Plätze, wie man sie gewöhnlich auf Landkarten verzeichnet findet, haben keinerlei biblische Grundlage und beruhen nur auf Überlieferungs-Traditonen. Nach Norden hin ist das Land vollständig eben. Deshalb wurden Angriffe gegen die Jerusalem immer von dieser Seite aus geführt. Die von Mauern umgebene Stadt, so, wie sie jetzt steht, bedeckt nicht einmal die Fläche eines Quadratkilometers. Ihre südwestlich verlaufende Nordmauer dehnt sich über eine Länge von 1198m, die Ostmauer 840m; nach Süden 1044m und nach Westen 636m. Ihr Gesamtumfang beträgt ca. 3,7 km. Man ist erstaunt wenn man die kleine Fläche Jerusalems mit der vergleichbarer moderner Städte gegenüber stellt. Josephus schreibt, dass der Umfang der Stadtgrenze in seinen Tagen 33 Stadien betrug. Das ist mehr als 6 km. Man weiß, dass damals im Süden ein Stadtteil eingeschlossen war, der heute außerhalb liegt. Ebenso schloss im Norden eine weitere Mauer einen großen Teil mit ein, der von da an Bezetha (nach Josephus) genannt wird. Aber diese letztere Einfriedung wurde durch Herodes Agrippa etwa 10 oder 12 Jahre nach der Zeit Jesu erstellt. Spuren dieser weiteren Mauer wurden entdeckt und ausgedehnte Ausgrabungen im Süden legten die tatsächliche Lage der Mauer fest. Im AT werden verschiedene Tore erwähnt, deren Lage aber unbekannt ist und die höchstwahrscheinlich nicht mehr existieren. Das Damaskus-TorIm Norden liegt das Damaskus-Tor, ein weiteres heißt Herodes-Tor und ist zugemauert, im Osten ein offenes Tor St. Stephanus genannt und ein geschlossenes das das „Goldene Tor“ heißt. Im Süden liegt das Zions-Tor und ein kleineres „Misttor“ ((Neh2,13; Neh3,13.14; Neh12,31), im Süden das Jaffa-Tor. Nördlich vom Zionstor führt eine Straße zum Damaskustor.


Bild oben: Das Damaskus-Tor Quelle: www.holylandphotos.org

Das Misttor


Bild rechts: Das Mist-Tor
Quelle: www.holylandphotos.org


Vom Jaffator führt ebenfalls eine Straße ostwärts zum Bezirk der Moschee.
Diese beiden Straßen teilen die Stadt in vier Teile unterschiedlicher Größe. Seit Errichtung des Staates Israel wurde eine moderne Stadt im Nordwesten der Altstadt errichtet. Es gibt noch einen fünften Teil im äußersten Südosten der Morija genannt wird vermutlich in Übereinstimmung mit dem Berg Morija des AT (1Mo22), auf dem höchstwahrscheinlich in einem Teilbereich der Tempel gebaut wurde. Dieser wird heute dem Moscheen Bereich zugeordnet weil dort zwei Moscheen gebaut wurden. Es ist eine Fläche von 14ha über die gesamte Ebene gerechnet mit Ausnahme des Teils im Zentrum, an dem der Felsen herausragt über dem die Omar-Moschee steht. Um diese große Fläche erreichen zu können, mussten die Wände an den Seiten des schrägen Felsens gebaut werden um mit den Bögen viele Kammern zu bilden, Reihe für Reihe. Salomos StälleEinige Kammern sind mit Zisternen verbunden, andere werden als Salomons Ställe bezeichnet. Seine Pferde waren hier manchmal untergebracht, was offensichtlich an Ringen zu erkennen ist, die man fand und an der Wand befestigt waren, an denen die Pferde angebunden wurden.

Bild links: Salomons Ställe (Aufnahme von 1890)
Quelle: www.lifeintheholyland.com

Der jüdische Geschichtsschreiber Josephus (der 5 Jahre nach der Kreuzigung Jesu geboren wurde und 60 Jahre später starb) spricht von Jerusalem als auf zwei Hügeln erbaut zwischen denen sich ein Tal befindet, das „Tal der Käsehändler“. Es liegt auf der Westseite des Moschee-Bezirks und verläuft fast von Norden nach Süden. Über diesem Tal sind die Überreste von zwei Brücken entdeckt worden. Die im Süden wird „Robinson Bogen“ genannt, weil ein Reisender dieses Namens sie entdeckt hat. Aus einigen Steinen, die aus der Westmauer der Anlage herausragten, zog er den Schluss, dass sie Teil eines großen Bogens gewesen sein mussten. Das erwies sich als richtig denn man fand dazu passende Teile des Brückenbogens auf der gegenüberliegenden Seite des Tales. Ein weiterer Bogen wurde weiter nördlich dem Hauptmann Wilson gefunden und war fast vollständig erhalten. Nach ihm wurde er „Wilson-Bogen“ genannt. Unter diesen Bögen wurden noch weitere und Wasserleitungen gefunden. Nahezu das ganze Tal ist mit Schutt gefüllt. Möglicherweise gab es noch ein Tal oberhalb das quer zu diesem verlief, wie einige annehmen. Falls es stimmt, dann ist es ebenso mit Geröll bedeckt. Allerdings wird von der modernen Stadt gesagt, dass sie auf den Ruinen früherer gebaut werden wird wie es Jer9,10 und Jer30,18 sagen. Die o.g. Brücken würden das Gebiet der Moschee oder des Tempelbereiches mit dem südwestlichen Teil der Stadt vereinigen der vermutlich den Berg Zion einschloss. Die Juden durften den Tempelbezirk nicht betreten. Deshalb versammelten sie sich an einer Stelle in der Nähe des Robinson-Bogens den man den „Klageplatz der Juden“ bezeichnete, an dem sie ganz in der Nähe der Mauern des Tempelbezirks waren, die aus sehr großen, antiken Steinen gebaut war. An Freitagen und Festtagen versammelten sie sich in großer Zahl, küssten die Steine und weinten. Sie beteten für den Wiederaufbau ihrer Stadt und ihres Tempels wobei sie jedoch weiterhin blind waren für den einzigen und wahren Weg der Segnungen durch den Herrn Jesus Christus, den sie kreuzigten.

Die christliche Bevölkerung gab den Straßen Namen und wiesen auf traditionelle Orte und viele Ereignisse hin, die in der Schrift beschrieben sind, jedoch ohne die geringste Autorität. Eine dieser eigenmächtigen und unwahrscheinlichsten Identifizierungen ist die Grabeskirche, von der man behauptet, sie sei über die Stellen erbaut, an der der Herr gekreuzigt und an der begraben wurde, die sich außerdem innerhalb der Stadt befinden.

Etwa hundert Meter östlich des Damaskus-Tores befindet sich der Eingang zu einem Steinbruch der sich ein ganzes Stück unter der Stadt erstreckt und aus dem eine große Anzahl von Steinen heraus gebrochen worden sein müssen. Es sind dort haufenweise kleine Steinsplitter die zeigen, dass die Steine dort behauen worden sind; vielleicht die großartigen und kostbaren Steine für den Tempel, die genau dort Salomo zubereiten ließ. 1Kö5,17; 1Kö6,7. Man findet mit Ruß geschwärzte Ecken wo offenbar die Lampen standen um den Arbeitern Licht zu geben. Auch Spuren der Werkzeuge sind leicht erkennbar und einige Blöcke liegen dort, die nur teilweise herausgetrennt wurden. Das alles lässt auf die Anwesenheit von Arbeitern schließen die vor kurzem ihre Arbeit verlasen haben, außer, dass hier kein Werkzeug herumliegt. Die Bibel lehrt dass in der Zukunft ein Teil der Juden wieder im Unglauben (und tatsächlich sind bis heute viele zurückgekehrt) Jerusalem einnehmen werden, den Tempel wieder aufbauen und eine politische Existenz haben werden. Jes6,13; Jes17,10-11; Jes18, Jes66,1-3. Nachdem sie unter dem Schutz des zukünftigen Römischen Reiches gestanden und unter der Herrschaft des Antichristen gestanden haben werden, müssen sie durch große Trübsale. Die Stadt wird eingenommen und der Tempel zerstört Jes10,5-6; Sach14,1+2. Aber das wird nicht das endgültige Schicksal Jerusalems sein. Wir lesen in Jer31,38-40: „…es soll nicht ausgerottet noch zerstört werden in Ewigkeit.“ „So spricht Jehova der Heerscharen: Es werden noch Greise und Greisinnen in den Straßen von Jerusalem sitzen, ein jeder mit seinem Stabe in seiner Hand vor Menge der Tage. Und die Straßen der Stadt werden voll sein von Knaben und Mädchen, die auf seinen Straßen spielen.“ Sach8,4-5.

Blick auf Jerusalem
Bild oben: Jerusalem vom Ölberg aus betrachtet
Courtesy of BiblePlaces.com

Der Tempel wird ebenfalls wieder aufgebaut, die Einzelheiten dazu erfahren wir aus dem Propheten Hesekiel. Die Seiten des zugeteilten quadratischen RaumesStadt in der Zukunft messen 5000 vergrößerte Ellen (von vielleicht 62 cm), also insgesamt etwas mehr als 3km: Die Stadt selbst nimmt einen Raum von 4500 Ellen in jeder Richtung einer umlaufenden Begrenzung von 250 Ellen einschließlich großer Vororte im Osten und Westen. Die 4500 Ellen entsprechend etwa 2,9km und ergeben 8,4 km2 , was bei den o. angegebenen Dimensionen sehr viel größer sein wird als die gegenwärtige Altstadt Hes48,15-20. Die Formation der Hügel und Täler kann man sich nur schwer vorstellen, aber bereits die neue Stadt ist außerhalb der Mauern gebaut. Außerdem wird es physische Änderungen im Land geben: lebendige Wasser werden aus der Stadt fließen, die Hälfte davon fließt ins westliche und die andere Hälfte ins östliche Meer: Sach14,8-10. Die neue Stadt wird zwölf Tore haben, drei auf jeder Seite. „Und der Name der Stadt soll von nun an heißen: Jahwe daselbst.“ Hes48,30-35

Weblinks

"Nächstes Jahr in Jerusalem!"
http://www.israelaktuell.de/de/index.php?id=163

Jerusalem (wikipedia)
http://de.wikipedia.org/wiki/Jerusalem

Live Webcam von der Westmauer Jerusalems
http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?Clipmediaid=31526

Zur interaktiven Google Map
http://maps.google.com/maps?f=q&hl=de&q=jerusalem&layer=&ie=UTF8&z=10&ll=31.820398,35.075226&spn=0.536769,1.376038&t=h&om=1


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